29.06.2016 Russian Wilderness – Etna

Wir nahmen früh morgens die letzten 13 Kilometer bis Etna in Angriff. Die Temperaturen waren noch angenehm und die Landschaft verbreitete zu Beginn eine mystische Stimmung. Als wir zur letzten Hügelkette gelangten hielt sich eine unangenehme Überraschung für uns bereit, Schnee!! Wir hatten überhaupt nicht mehr mit Schnee gerechnet… Es raubte einige Zeit, Kraft und Klettergeschick, aber wir schafften es.

DCIM100GOPROGOPR1369.

DCIM100GOPROGOPR1369.

DCIM100GOPROGOPR1407.

DCIM100GOPROGOPR1407.

Die letzten 2 km waren dann wieder wie gewohnt, schneefrei und heiss aber nicht weniger knifflig.

DCIM100GOPROGOPR1395.

DCIM100GOPROGOPR1395.

DCIM100GOPROGOPR1396.

DCIM100GOPROGOPR1396.

Bei der Strasse angelangt machten wir uns auf eine lange Wartezeit gefasst, denn die Strasse war kaum befahren. Nach etwa 15Minuten kam jedoch ein Taxi angeruckelt und eine andere Hikerin stieg aus. Als sie bezahlt hatte und das Taxi wieder losfahren wollte packten wir die Gelegenheit am Schopf und hielten es an. Ken der Fahrer sagte uns, dass er uns um sonst nach Etna mitnehmen würde, da Goldie, die vorherige Kundin ein saftiges Trinkgeld gezahlt habe. Wir konnten unser Glück kaum fassen! Wir beschlossen ihm dennoch ein Trinkgeld zu bezahlen. In Etna angekommen erkannten wir schnell, dass es sich um ein typisches Örtchen am PCT handelt, klein und etwas heruntergekommen. Überraschenderweise sind die Cafés und Restaurants in solchen Örtchen durchwegs sehr gut! Auch diesesmal wurden wir nicht enttäuscht. Die Zimmersuche gestaltete sich schon schwieriger. Das Motel war ausgebucht und wir fanden nur durch Zufall heraus, dass es im Ort auch ein kleines Hotel gab. Das Haus stand zwar offen, es war aber weit und breit kein Inhaber in Sicht… Also rief ich die Nummer an, die auf einer Tafel vor dem Haus stand. Nach dem zweiten Versuch bekam ich dann jemanden an die Strippe und etwa 15 Minuten später stand Jeff auf der Matte. Er zeigte uns ein Zimmer und wir sagten zu. Das Haus ist ein historisches Gebäude und das Hotel nicht wirklich ein Hotel, sondern vielmehr eine Art Wohngemeinschaft. Wir verbrachten den restlichen Tag wie üblich mit waschen, einkaufen und essen 🍝

 

28.6.2016,Trinity Alps Wilderness Klamath – Russian Wilderniss

Unsere Schuhe haben in den letzten Tagen arg gelitten. Mittlerweile benötigen nicht mehr unsere Füsse das Tape, sondern unsere Trailschuhe. Das dritte Paar Schuhe wartet auf uns aber erst bei mi 1800. Wir sind nicht sicher ob unsere Schuhe bis dahin noch durchhalten werden. Mal schauen, ansonsten werden wir in Ashland neue kaufen müssen.

Heute hatten wir wie in den vorhergehenden Tagen etliche Höhenmeter zurückzulegen. Trotz grosser Hitze kamen wir am Vormittag gut vorwärts. Der Trailverlauf ist manchmal schon von weitem sichtbar wie er sich von einem Hügel zum anderen hinzieht und irgendwo um die Kurve geht…….Heute gabs von Geröll über sattes Grün bis Schneefelder sowie abgebrannte Waldstücke alles zu sehen.image

DCIM100GOPROGOPR1404.

DCIM100GOPROGOPR1404.

DCIM100GOPROGOPR1403.

DCIM100GOPROGOPR1403.

DCIM100GOPROGOPR1390.

DCIM100GOPROGOPR1390.

DCIM100GOPROGOPR1393.

DCIM100GOPROGOPR1393.

Die letzte Steigung bis zu der auf unserem App angegebenen Möglichkeit zum Campen im Wald hatte es in sich. Diese wollte einfach nicht enden. So liefen wir bis nach 20.30 Uhr. Unter einem Zeltplatz versteht man hier auf dem Trail eine einigermassen ebene Fläche die jedoch meistens nur für ein Zelt Platz bietet. Nach 40 km und mit geschwollenen Füssen haben wir uns ohne Abendessen nur noch hingelegt.

 

 

27.06.2016, Shasta Trinity Wilderness-Trinity Alps Wilderness Klamath

Wir haben beide mitten in der Nacht den Sternenhimmel bewundert. So etwas haben wir noch nie gesehen. Es umhüllten uns  unzählige, glitzernde und funkelnde Sterne. Wir konnten uns kaum satt sehen.

Es gibt Tage da läufts halt nicht so gut. Heute hatten  wir beide solch einen Tag. Demi plagten starke Rückenschmerzen und ich fühlte mich einfach schlapp. Die fast unerträgliche Hitze setzte uns beiden auch mehr zu als sonst. Wir merkten bald einmal, dass wir die von uns angestrebten 40 km heute kaum erreichen werden.

DCIM100GOPROGOPR1363.

DCIM100GOPROGOPR1363.

Auch heute war der Streckenverlauf anspruchsvoll. Mehrheitlich gings wieder bergauf. Dazu kam, dass der Pfad meistens im schrägabfallenden Gelände und teilweise auf Geröll verlief. Unsere Füsse und die Schuhe litten ensprechend stark.

DCIM100GOPROGOPR1350.

DCIM100GOPROGOPR1350.

DCIM100GOPROGOPR1367.

DCIM100GOPROGOPR1367.

DCIM100GOPROGOPR1362.

DCIM100GOPROGOPR1362.

Wir beschlossen kurz vor dem nächsten anstehenden Anstieg und nach nur 34 km für heute Schluss zu machen.

 

26.06.2016, Castle Crags State Park -Shasta Trinity Wilderniss

Heute wollten wir den Sonnenaufgang☀️ bei einem solchen Logenplatz auf keinen Fall verpassen. Die Morgenstimmung war super schön.

DCIM100GOPROGOPR1320.

DCIM100GOPROGOPR1320.

Auch heute gings mehrheitlich bergauf.

DCIM100GOPROGOPR1346.

DCIM100GOPROGOPR1346.

DCIM100GOPROGOPR1322.

DCIM100GOPROGOPR1322.

DCIM100GOPROGOPR1324.

DCIM100GOPROGOPR1324.

DCIM100GOPROGOPR1326.

DCIM100GOPROGOPR1326.

DCIM100GOPROGOPR1333.

DCIM100GOPROGOPR1333.

DCIM100GOPROGOPR1335.

DCIM100GOPROGOPR1335.

DCIM100GOPROGOPR1337.

DCIM100GOPROGOPR1337.

DCIM100GOPROGOPR1344.

DCIM100GOPROGOPR1344.

Unser Alltag ist alles andere als eintönig mitunter ist er sogar äusserst unterhaltsam. Heute sind wir einigen Wildtieren begegnet. Als erstes kreuzte unmittelbar vor uns ein kleines Wildschwein den Trail. Ein wenig später erblickten wir einen stattlichen Hirsch der mitten auf dem Pfad eine Ruhepause einlegte und sich niederliess. Als das Tier uns erblickte verschwand es hinter einem naheliegenden Baum, legte sich einfach wieder hin und beobachtete uns spitzbübisch. Uns kam es jedenfalls so vor😀 Streifenhörnchen, wunderschöne grosse Schmetterlinge, sowie jegliche Art von kleineren und grösseren, lästigen und weniger lästigen Insekten gehören schon seit längerem zu unseren täglichen Begegnungen.image

Da wir heute bis auf 8000ft hochstiegen standen wir plötzlich wieder vor Schneefelder. Seit dem Vorfall kurz unterhalb des Forester Pass bekomme ich jedesmal bei schneebedeckten freiliegenden Steilhängen ein mulmiges komisches Gefühl. Demi übernimmt jeweils die Führungsarbeit und stapft für mich die steilen  Passagen vor damit ich diese schnellstmöglichst hinter mich bringen kann. Sie macht dies super gut und ist dabei auch noch sehr trittsicher. Leider haben wir unsere Spikes vor 5 Tagen in Dunsmuir nach Hause geschickt und mussten uns ohne deren Hilfe durchkämpfen.

DCIM100GOPROGOPR1338.

DCIM100GOPROGOPR1338.

DCIM100GOPROGOPR1339.

DCIM100GOPROGOPR1339.

DCIM100GOPROGOPR1340.

DCIM100GOPROGOPR1340.

Nach 40 km entschieden wir uns unser Zelt wiederum bei super schöner Aussicht aufzustellen.

 

25.06.2016, Dunsmuir -Castle Crags

Samstagmorgen und wir kommen uns in Dunsmuir wie in einem Geisterstädtchen vor. Kein Mensch weit und breit.

DCIM100GOPROGOPR1274.

DCIM100GOPROGOPR1274.

image Wir schlenderten mit unseren Rucksäcken ans Ortsende Richtung Tankstelle in der Hoffnung, dass irgendwann mal ein Auto vorbeifährt und uns bis zum Trailhead mitnimmt. Wir mussten ein wenig Geduld aufbringen bis ein Pickup anhielt und Colt ein Holzfäller uns zum Trail zurückfuhr.

Heute gings von Anfang weg nur bergauf. Es wurde immer steiler und immer heisser. Wir kamen arg ins Schwitzen, dementsprechend hoch war unser Trinkwasserverbrauch. Das schöne war, dass wir unterwegs genug Möglichkeiten vorfanden um immer wieder Wasser aufzufüllen.image Das Gebiet Castle Crags State Park ist wirklich wunderschön.

DCIM100GOPROGOPR1302.

DCIM100GOPROGOPR1302.

DCIM100GOPROGOPR1286.

DCIM100GOPROGOPR1286.

DCIM100GOPROGOPR1289.

DCIM100GOPROGOPR1289.

DCIM100GOPROGOPR1294.

DCIM100GOPROGOPR1294.

DCIM100GOPROGOPR1309.

DCIM100GOPROGOPR1309.

DCIM100GOPROGOPR1295.

DCIM100GOPROGOPR1295.

Uns boten sich immer wieder spektakuläre Ausblicke. Die heutige Etappe war in Anbetracht der Hitze einer der kräftezerrendsten und so waren wir abends nach  knapp 32 km ziemlich geschafft.

DCIM100GOPROGOPR1312.

DCIM100GOPROGOPR1312.

Die sagenhafte Aussicht von unserem Nachtlager auf den Mt. Shasta entschädigt jede noch so grosse Anstrengung.

DCIM100GOPROGOPR1315.

DCIM100GOPROGOPR1315.

 

24.06.2016, kurz vor Dunsmuir – Dunsmuir

Heute haben wir eine sehr kurze Strecke zurückzulegen. Wir hatten nur noch 2.8 Meilen bis zur Strasse vor uns und haben diese innert Kürze zurückgelegt. Als wir die Strasse erreichten hatten mussten wir rasch einsehen, dass es länger dauern könnte bis uns jemand mitnimmt. Die Strasse war so gut wie gar nicht befahren. Da das Wetter wieder sehr gut war gestaltete sich die Warterei aber recht angenehm. Nach einer Weile hielt dann auch ein Wagen für uns an und John fuhr uns bis zur Tankstelle am Eingang von Dunsmuir. Von dort aus gingen wir den Rest des Weges zu Fuss und erkannten schnell, dass dieses Örtchen etwas speziell ist. imageAls wir um 9:00 Uhr den Ortskern erreichten war noch alles geschlossen bis auf ein einziges Café. Die wenigen Leute die wir antrafen waren alle etwas eigen und der Ort wirkte heruntergekommen. Dennoch hatte es einen gewissen Charme.image Das Frühstück war sehr gut und wir checkten danach vis à vis vom Café ins Hotel Dunsmuir ein. Hier ging die Skurrilität weiter. Das Hotel scheint von aussen eigentlich gar nicht mehr in Betrieb zu sein und auch drinnen scheint es einer anderen Ära anzugehören. Das Zimmer mussten wir bar bezahlen und die scheinbar aus Grossbritannien stammende Inhaberin führte uns sogleich in ein Zimmer das sie ‚oriental express‘ nannte. Alles in dem Zimmer war im asiatischen Stil eingerichtet! imageSie erklärte uns, dass jedes Zimmer hier ein anderes Motto habe, dennoch scheinen wir weit und breit die einzigen Gäste zu sein… Den restlichen Tag nutzten wir wiederum um unsere Wäsche zu waschen und im spärlich bestückten Supermarkt für die nächsten 6 Tage einzukaufen.image

Am Abend entschlossen wir uns in die Brauerei essen zu gehen. Wo all die vielen und interessanten Leute auf einmal herkamen war uns ein Rätsel. Begleitend zu Live  Jazzmusik assen wir einmal mehr vorzüglich.imageimage

 

 

23.06.2016, irgendwo im Wald – kurz vor Dunsmuir

Nach einer ruhigeren jedoch sehr warmen Nacht, sind wir losmarschiert.

DCIM100GOPROGOPR1235.

DCIM100GOPROGOPR1235.

Heute gings vorallem im Wald rauf und runter und das Ganze wiederholte sich etliche Male. Auf etwas über 6000 ft sind wir nochmals auf vereinzelte kleinere Schneefelder gestossen.image.jpeg Das heutige Laufen, ausschliesslich an abfallenden Hängen entlang, war für unsere Füsse sehr belastend.

DCIM100GOPROGOPR1220.

DCIM100GOPROGOPR1220.

DCIM100GOPROGOPR1257.

DCIM100GOPROGOPR1257.

Durch die enorme Hitze waren wir den Tag hindurch immer wieder mit Wasserfiltern beschäftigt.

Seit längerem hat uns wieder einmal eine Schlange den Weg versperrt. Da ein Umgehen sich im Steilhang eher schwierig gestaltet warteten wir ab, bis sich die Schlange verzog.image

Nach 35 km haben wir für heute Schluss gemacht und uns seit langem wieder ein warmes Nachtessen gekocht.

 

21.06.2016, irgendwo im Anstieg – Hügelspitze mit Aussicht auf den Mt. Shasta

Früh aufgestanden, zusammengepackt und losmarschiert. Bereits am frühen Morgen  begrüssten uns unsere  heissgeliebten Moskitos. Während dem Laufen umschwirrten uns unendlich viele surrende Insekten. Die einen machten es sich sogar auf unseren Augenwimpern bequem.

Der Trailverlauf war heute einer der abwechslungsreichsten und aussichtsmässig schönsten Tage. Immer hatten wir den imposanten, mit Schnee bedeckten Mt. Shasta im Blickfeld. Zum Anschauen super schön, wir waren jedoch beide überglücklich, dass der Trail nicht über diesen Berg führte.image

DCIM100GOPROGOPR1258.

DCIM100GOPROGOPR1258.

image

image

 

Heute hatten wir auf dem Trail regen Betrieb. Zuerst trafen wir zwei deutsche und ein amerikanischen thru Hiker an. Der eine Deutsche hatte mit seinen Füssen grosse Probleme. Er setzte sich bei einer unseren Pausen zu uns und zog sich die neu gekauften Wanderschuhe samt Socken aus um uns seine offenen Blasen zu zeigen. Ehrlich gesagt wollte wir das gar nicht so im Detail anschauen. Die Duftnote die uns entgegenkam reichte uns schon vollkommen aus. Er quasselte uns voll von wegen er habe eigentlich gar keine Lust mehr weiter zu wandern da es unter diesen Umständen keine Freude mehr mache und der „Kopf „eigentlich genug habe.

Es ist schon so, dass eine noch so gute körperliche Verfassung absolut keine Garantie für das erreichen des Ziels ist. Mindestens so wichtig ist die mentale Einstellung und die Willenskraft. Ein grosser Vorteil sehen wir auch darin, dass wir zu zweit unterwegs sind und uns gegenseitig bei kleineren Krisen wieder aufbauen können.

Bei nicht zu verachtenden Aussicht richteten wir unser Nachlager ein.imageimage

 

 

 

20.06.2016, Burney -irgendwo im Aufstieg

Wiederum hatten wir super schnell eine Mitfahrgelegenheit zurück zum Trail. Die Hitze war schon ziemlich beträchtlich. Eigentlich verrückt, vor wenigen Tagen hatten wir noch mit Regen und Schneefall zu kämpfen.

Wir fanden schnell unseren Laufrhythmus, nach gut 11 km entschlossen wir uns den Trail zu verlassen um uns die  Burney Falls anzuschauen. Bereits der Weg dorthin war schon sehenswert, doch die eigentlichen Burey Falls waren dann wirklich sehr imposant.

DCIM100GOPROGOPR1204.

DCIM100GOPROGOPR1204.

DCIM100GOPROGOPR1208.

DCIM100GOPROGOPR1208.

DCIM100GOPROGOPR1210.

DCIM100GOPROGOPR1210.

Demzufolge war der Ansturm von Touristen auch entsprechend gross. Für uns beide fast ein bisschen ungewohnt so viele Leute anzutreffen. Da es so schön war entschlossen wir uns die Mittagspause ebenfalls noch hier zu verbringen. Die Hitze war enorm und so passierte es das wir beide einfach so eingedöst sind.

Etwas später als gewollt marschierten wir dann los. Schon bald ging uns wieder unser Trinkwasser aus und wir mussten bei nächster Gelegenheit zwingend Wasser tanken. Die Gelegenheit ließ nicht lange auf sich warten und wir konnten bei einem Fluss Wasser filtern. Das glasklare Wasser lud uns zu einer willkommenen Abkühlung ein. Es war dann jedoch fast zu erfrischend………image

Weiter gings bergauf und bergauf bis wir nach 37 km genug hatten und mitten auf dem Trail campierten.

 

 

22.06.2016, Hügelspitze mit Aussicht -irgendwo im Wald

Gerade bis knapp um 2 Uhr morgens konnten wir einigermassen ruhig Schlafen. Danach gings los…….

Wir wachten praktisch beide gleichzeitig durch lautes Knacken unmittelbar bei unserem Zelt auf. Wie gewohnt haben wir am Vorabend unsere Beutel mit Zahnpaste und Esswaren an die Baumäste gehängt und die Bärenbox gut gesichert etwas abseits von unserem Zelt deponiert.

DCIM100GOPROGOPR1248.

DCIM100GOPROGOPR1248.

Wir vermuteten es handelte sich um ein grösseres Tier, dieses trampelte um unser Zelt und schnüffelte gut hörbar umher. Demi hatte langsam ihre Bedenken doch wir hatten nicht den Mut nachzuschauen um was für ein Tier es sich handelte. Wir entschlossen uns nach geraumer Zeit gleichzeitig laut und mehrmals in die Hände zu klatschen. Das Tier erschrak dermassen, dass es sofort davon rannte. Durch das verursachte und von  uns wahrgenommene Geräusch denken wir es handelte sich um ein langbeiniges mit Hufen bestücktes Wildtier. Als wir schon fast wieder eingedöst waren fing das Spiel von vorne an…Das Tier war wieder zurückgekehrt……Wir wiederholten das Prozedere nochmals. Insgesamt kam das Tier dreimal zurück und raubte uns schlichtweg den Schlaf.

Dementsprechend liefen wir den Tag  eher auf Sparflamme.Irgendwann haben wir noch zwei PCT Helfer auf ihren Mofas mit unglaublich breiten Pneus angetroffen. Diese waren unterwegs um den teilweise fast dschungelartigen Pfad mit der Motorsäge freizulegen.

DCIM100GOPROGOPR1226.

DCIM100GOPROGOPR1226.

DCIM100GOPROGOPR1225.

DCIM100GOPROGOPR1225.

Nach 37 km haben wir unser Zelt wieder unmittelbar auf dem Trail aufgestellt und hofften auf eine ruhigere Nacht.