28.07.2016 Zeroday in Cascade Locks

Wir beschlossen noch einen letzten Zeroday einzulegen bevor wir mit Washington unsere letzte Etappe in Angriff nehmen. Cascade Locks ist ein sehr kleiner Ort welcher in der Nähe von Portland liegt. Es scheint eher ein Durchfahrtsort zu sein. Da wir aber zu unserem Glück nicht mehr brauchen als ein Bett, eine funktionierende Klimaanlage und eine Dusche sind wir hier sehr zufrieden.image Wir hatten beide etwas Mühe in unseren Betten einen ruhigen Schlaf zu finden, wahrscheinlich sind sich unsere Körper einfach nicht mehr daran gewöhnt… Zum Frühstück gönnten wir uns einen Smoothie aus dem Deli im Ort und machten uns danach daran den Blog auf den neuesten Stand zu bringen. In dem Wissen, dass dies in den nächsten paar Tagen wohl etwas schwierig wird wenn wir wieder in der Pampa herumstapfen. Am Nachmittag gingen wir einkaufen und setzten uns anschliessend in die Brauerei unten am Fluss. Es war die coolste Location die wir bisher auf dem Trail zu Gesicht bekamen!imageimageimageimageimage Auf dem Rückweg zum Hotel kamen wir an dem Glacéstand vorbei der auch im Film „Wild“ vorkommt, natürlich konnten wir nicht widerstehen und gönnten uns den grössten Sundae den wir je gesehen haben. Es war köstlich!!! imageimageWir packten im Hotelzimmer schon mal unsere sieben Sachen zusammen damit wir morgen bei Zeiten aufbrechen und die letzten 512 Meilen (~800km) bis nach Kanada in Angriff nehmen können.

27.07.2016 Mt. Hood Wilderness-Cascade Locks (mi 2144.4)

Bevor wir uns heute Morgen auf den Weg nach Cascade Locks machen konnten mussten wir erst unser Wasservorrat aufstocken. Leider ist unser Wasserfilter zunehmend verstopft und erschwehrt uns dadurch das Leben… Naja, nach einer guten halben Stunde konnten wir dann endlich aufbrechen. Heute bewegten wir uns nicht auf dem PCT sondern auf dem Eagle Creek Trail, welcher uns an den Tunnel Falls vorbei nach Cascade Locks führen soll. Der Trail führte erst steil bergab und über steiniges Gelände. Wir mussten schnell einsehen, dass unseren Füssen auch heute keine Pause gegönnt wird. Die Vegetation war extrem dicht und erinnerte schon fast an einen Dschungel.

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Wenn sich der Wald mal auftat hatte man wunderschöne Ausblicke auf die kleineren Wasserfälle des Eagle Creek.

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Nach einem 12km langen Marsch erreichten wir den Tunnel Wasserfall, hinter welchem wirklich ein Tunnel hindurchführte! Genial!

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imageimageDanach führte der Trail weitere 10km ins Tal von wo aus es weitere 5km nach Cascade Locks über den Historic Highway ging. Der Trail war eigentlich sehr schön, aber die Unterlage machte unseren Füssen extrem zu schaffen und wir waren sehr froh als wir am Nachmittag endlich die Bridge of the Gods erblickten, welche die Grenze von OR und WA markiert.

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imageimage Wir quartierten uns sogleich in einem Motel ein und genossen nach 7 Tagen wiedermal eine warme Dusche 😊💦 Dann gingen wir zur Post und nahmen einige Pakete entgegen. ( Vielen Dank Linda, Lea und Michèle!!😘) Danach hauten wir im gegenüberliegenden Restaurant so richtig rein. 🍝🌮🌭🍕🍔🌯🍟

26.07.2016, Mt. Hood Wilderness

Wir entschieden uns für einen kleinen Umweg über die „Ramona Falls“. Wasserfälle in jeglicher Art finden wir beide immer wieder faszinierend. Schon von weitem hörten wir das Rauschen und Zischen des Wassers. Der Trail bis zu den Falls war Balsam für unsere Füsse. Weicher, ausgeebneter Waldboden führte uns durch eine üppige Vegetation bis zu den „Ramona Falls“. imageimageimageimage

Nachdem wir einige Minuten dem Wasserspiel zugeschaut hatten, wanderten wir weiter entlang des Nebentrails um in Kürze wieder in den PCT einzubiegen. Wir kamen uns mitunter wie in einer Filmszene von Jurassic Park vor. Das intensive Grün der verschiedenen wuchernden Bodendecker, das viele Farn, das Moos, dass sich auf  den herumliegenden Baumstämmen und Ästen festgesetzt hatte, ergab die passende Kulisse dazu. Einfach wunderschön…

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Zurück auf dem PCT hatten wir  immer wieder Teilstücke auf Geröllhängen zu überqueren. Die daraus  resultierende Weitsicht ist für uns nach wie vor einzigartig. imageimageimageWas wir heute intensiver als sonst wahrgenommen haben, sind die in Sekundenbruchteilen abwechselnden, verschieden warmen und kalten Luftströmungen. Von einem Schritt zum anderen fühlt man sich von einem angenehmen Lufthauch in einen heissen Backofen versetzt. Diese Wahrnehmung  wechselte mehrmals hintereinander immer wieder ab.

Heute flogen die mi nur so dahin. Das ist auch so ein Phänomen. An manchen Tagen wäre man gefühlsmässig schon etliche mi gelaufen doch ein Blick auf die Uhr holt einem dann schnell auf den Boden der Realität zurück.

Da wir Morgen nochmals einen Nebentrail zu einem bekannten Wasserfall nehmen möchten, stellten wir unser Zelt unmittelbar bei der Abzweigung auf. Zu unserem Luxus stand dort sogar ein Picknick Tisch😀image

25.07.2016, Mt. Hood Wilderness

Als erstes stand heute der Aufstieg zur Timberline Lodge an. Der Pfad führte steil aufwärts. Anfänglich durch den Wald, ab ca 5000ft mit freier Sicht auf den Mt. Hood 11300ft. Die Sonne und der steile Pfad auf Sand, trieb uns den Schweiss aus allen Poren. Irgendwann realisierten wir, dass in Sichtweite von uns Skifahrer den Hang hinunterkurvten. Uhi, gerne hätten wir für einen kurzen Moment die Ausrüstung getauscht um auf Ski’s eine kühle Brise zu ergattern.image

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Als wir vor der Timberline Lodge standen, kamen uns viele Leute mit ihrer Skiausrüstung entgegen. In Anbetracht der sommerlichen Temperaturen ein etwas skurriles Bild.

Um 10 Uhr betraten wir die historische Timberline Lodge auf 6000ft. Der Innenausbau wurde ausschliesslich in Holz gehalten was ein sehr urchiges und heimeliges Bild abgab. Das Frühstückbuffet hatte noch bis 11 Uhr geöffnet, also entschlossen wir uns spontan dieses noch zu nutzen. Demi konnte ihre heissgeliebte, warme Schokolade bestellen. Der Kellner übertraf sich selber und präsentierte die von ihm persönlich hergerichtete Schokolade voller Stolz.image Wir nutzten die restlich verbleibende Zeit und assen uns durch die Köstlichkeiten. Danach sassen wir in der Lobby um die Blogbeiträge und die Fotos auf Vordermann zu bringen. Immer wieder wurden wir angesprochen ob wir Thru Hiker wären. Wir bestätigten dies und in Kürze wurden wir mit Fragen bestürmt und mit Glückwünschen überhäuft. Wir wollten um ca 16.00 Uhr wieder aufbrechen um noch einige mi bis zum Eindunkeln zu absolvieren. Um 13.00 Uhr sahen wir, dass das Lunchbuffet noch bis 14.00 Uhr geöffnet wäre. Unglaublich aber wahr, keine  3 Std. später sassen wir schon wieder beim Essen. Diesmal verköstigten wir uns mit verschiedenen Salaten und Polenta sowie feinen Desserts. Als wir unsere Rucksäcke wieder buckelten und die Lodge verlassen wollten überkam mich ein komisches Gefühl. Hatte ich wirklich alles eingepackt? Nach einem Kontrollblick  bemerkte ich, dass meine Kreditkarte und ein wenig Geld nicht dort verstaut war wo es sein sollte. Ach herrje, jetzt ging das Suchen los. Demi war bereits an der Hotelreception um die Sachlage zu schildern. Ich durchstöberte in dieser Zeit meinen Rucksack fand aber nichts. Als ich schon fast resignierte kam mir die Idee die drei gepolsterten  Sitzsessel auf denen ich die letzten Stunden verbracht habe genauer zu untersuchen. Tatsächlich fand ich die wasserdichte Plastikhülle mit Inhalt zwischen Armlehne und Sitzpolster eingeklemmt. Welch ein Glück😅 Danach zogen wir gut gesättigt weiter und campierten in der Nähe eines Flusses.

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24.07.2016 Mt. Hood Wilderness

Wir brachen um 7 Uhr auf, wir fühlten uns etwas schlapp denn in der Nacht schlich immer wieder ein Tier um unser Zelt und hielt uns auf Trapp… Nach ca. 20km kamen wir am Timothy Lake vorbei, ein grosser wunderschöner See mit kleinen versteckten Buchten.

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Wir beschlossen kurzerhand eine Pause einzulegen, obwohl wir erst eine Stunde zuvor bereits eine gehabt hatten. Aber solche Orte sind es, die den PCT ausmachen, es wäre schade einfach daran vorbei zu marschieren. Mama hielt ihre Füsse ins kühle Nass und ich beschloss mich gleich ganz in die Fluten zu stürzen.image Nach 5 Tagen ohne Dusche war dies eine willkommene Abkühlung. Es war ein sehr warmer Tag und es war schön, dass der Trail grösstenteils durch den Wald führte.

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imageDurch die ungeplante Pause geriet  unser Zeitplan etwas durcheinander und wir mühten uns um 20:00 Uhr noch mit einem nicht enden wollenden Hügel ab, bis wir um 21:00 Uhr nach 40km endlich einen geeigneten Zeltplatz fanden.

23.07.2016 Mt. Hood Wilderness

Wir erwachten beide mit noch immer schmerzenden Füssen. Auf Grunde dessen nahmen wir es locker und strebten keine 40 Kilometer an. Der Tag gestaltete sich ziemlich unspektakulär und der Trail schlängelte sich vorwiegend durch den Wald.

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Das erfreuliche war, dass der Untergrund viel angenehmer war als Gestern und unsere Füsse dadurch etwas geschohnt wurden. Gegen Nachmittag kamen die Schmerzen bei uns beiden leider dennoch zurück und wir beschlossen bei 37km, nachdem wir Wasser getankt hatten, Schluss zu machen.

22.07.2016, Mt. Hood Wilderness – an einem kleineren See ( mi 2037.7)

Als es Zeit war aufzustehen, sah es draussen alles andere als angenehm aus. Eigentlich sah man gar nichts mehr. Der Nebel umhüllte uns komplett. Nichts desto trotz schlüpften wir in unsere kurzen Hosen in der Hoffnung, dass die Sonne bald oberhand gewinnt. Wir waren keine 10 Minuten unterwegs mussten wir uns eingestehen, dass wir zu euphorisch bzgl. Wetterlage waren. Es war bitterkalt und dazu auch noch windig. Also holten  wir unsere warmen Kleider aus dem Rucksack und zogen vorerst mal lange Hosen und obenrum 2 Schichten mehr an. Dick eingepackt zogen wir weiter. Keine Stunde später, der Nebel hat sich verzogen und die Sonne hat ihren Platz eingenommen, stand erneut ein Kleiderwechsel an. Heute gings mal kurz runter, danach nur noch rauf. Orgeon scheint bei den Amerikanern für mehrtätige Wanderferien sehr beliebt zu sein. Wir begegneten immer wieder wanderfreudigen Leuten. Sei es in Form von Familien, Grossvater, Sohn und Enkel, usw. 2 Reiter in Begleitung von 3 vollbepackten Maultieren kamen uns entgegen. Diese waren unterwegs zu einem Trailarbeitercamp, um Essensnachschub  zu liefern. Eine Gruppe mit mehreren freiwilligen Trailarbeitern ist bereits seit einer Woche unterwegs und sie wandern nun die letzten Meilen bis zum Arbeitercamp an einem schön gelegenen See. Von diesem Camp aus werden sie weitere Unterhaltsarbeiten am PCT Trail vornehmen. Die heutigen Aufstiege und Downhills waren heftig. Konditionell haben wir keinerlei Probleme da sind wir wirklich „zwäg“. Unsere Füsse hingegen fanden die  heutige Unterlage mit dem Geröll und den kantigen Steinen nicht so toll.

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imageAuf dem höchsten Punkt bei ca. 7000ft durften wir wiederrum den Schnee unter den Füssen geniessen. Demi kam sogar in den Genuss diesen, infolge eines Ausrutschers, am ganzen Körper zu spüren.image

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Auch der heutige Tag bot uns viel Abwechslung. Kleine Wasserpools eingebettet in grossflächigen Wildblumenfeldern, aufgetürmte Gesteinsformationen, spektakulär abgebrannte Waldflächen.

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Wir campierten in unmittelbarer Nähe eines kleinen Sees.image

 

21.07.2016, Sisters-Mt. Hood Wilderness (mi 2017.4)

Um 7.30 Uhr wurden wir von Kathy, einem Trailangel abgeholt.Sie hat uns gestern auf der Strasse in Sisters angesprochen und sich anerboten uns wieder zum Trailhead zurückzufahren. Die Gegend um Sisters ist einfach grandios. Es bietet für Naturliebhaber einfach alles.

Wir beide hatten so schwere Rucksäcke wie noch nie. Dementsprechend war der Einstieg in die erste Steigung ziemlich happig. Der Trail führte weitgehend durch abgebrannte Waldflächen. Die verkohlten Baumstämme gaben eigenartige Skulpturen ab. image

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Fürs Auge eine einmalige Gegend. Immer wieder marschierten wir an kleineren Wasserpools vorbei. Nur zu gerne hätten wir bei der heutigen Hitze eine Abkühlung genommen. Gefühlsmässig kamen wir heute nicht vom Fleck. Auch waren unsere Kletterkünste gefragt, unglaublich welches Durcheinander durch entwurzelte Baumstämme entstehen kann. Es ging stetig bergauf. Einzelne Schneefelder durften wir vor dem campieren auf ca 6500ft ebenfalls noch überqueren.image

Ein Gemisch aus Wolken und Nebel zog schlagartig über uns. Uhi, das sah aber gar nicht gut aus, wir verzogen uns zügig in unser Zelt. Während dem Essen hörten wir bereits die ersten Regentropfen auf unser Zelt abperlen. In der Hoffnung, dass der Regen nur von kuzer Dauer sein wird, lümmelten wir uns in unsere Schlafsäcke.

20.07.2016, Three Sisters Wilderness – Sisters

Unser Ziel war heute Morgen so schnell wie möglich zum McKenzie Pass zu gelangen. Der Weg bis dorthin war wieder ausschliesslich auf Lavasteinen. Das Laufen auf diesen Steinen forderte unsere volle Konzentration. Da der Trail meistens aus runden, kleineren und grösseren Steinen  bestand, fühlten sich diese unter unseren Füssen instabil an. Wie am Vortag wirkte die karge Landschaft einerseits faszinierend, anderseits sehr surreal auf uns. image

Als wir den Pass erreichten hatten wir das Gefühl komplett im Nirgendwo zu sein. Unsere Hoffnung, dass hier irgendwann ein Auto vorbeifahren könnte und uns bis Sisters mitnehmen würde, sank schlagartig. Wir entschieden uns einfach mal der Strasse entlangzulaufen und hofften auf ein kleines Wunder. Kaum waren wir um die erste Kurve gebogen sahen wir doch tatsächlich zwei Autos auf der Passhöhe stehen. Eine Frau winkte uns bereits zu und rief ob wir PCT Hiker seien. Es stellte sich heraus, dass sie und ihr Mann ihre Enkeltochter, eine Profi Rennvelofahrerin, auf einer Rundfahrt begleiteten. Das Rennfeld sollte in den nächsten 45 Minuten hier oben vorbeifahren. Pat wollte uns aber unbedingt nach Sisters fahren. Wir konnten unser Glück kaum fassen und es kam noch besser… Während der Fahrt nach Sisters stellte sich heraus, dass sie in Vancouver wohnt. Sie bot uns spontan an, nach Ende unseres Trips, uns in Manning Park, Canada abzuholen und nach Vancouver zu fahren. Die Hinfahrt wäre ja nur 2 1/2 Std Fahrt, das wäre für sie kein Problem. Was soll man da noch sagen. Einfach super😀

Sisters ist ein herziges, charmantes Westernstädtchenimageimageimageimageimage. Wir erledigten Einkäufe für die nächsten 7 Tage. Wir haben geplant bis Cascade Locks durchzulaufen. Cascade Locks befindet sich an der Grenze zum Bundesstaat Washington.

Zum Abendessen rafften wir uns nochmals auf und schlenderten in unseren Crocs nach Downtown Sisters. In einem Western Lokal assen wir einmal mehr ausgezeichnet.imageimageimageimage

19.07.2016 Three Sisters Wilderness

Wir konnten uns wieder erst um 7 Uhr aufrappeln und kamen dadurch erst um 8 Uhr vom Zeltplatz weg. Halb so schlimm, denn wir haben es nicht eilig. Die Landschaft war ausserordendlich abwechslungsreich!

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Erst bewegten wir uns durch Wälder und dann befanden wir uns plötzlich auf einer Hochebene, welche uns auf direktem Weg in eine Mondlandschaft führte.

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Überall war Lavagestein, der Anblick war unbeschreiblich! Wir trafen über den Tag verteilt sehr viele Leute an, bei welchen es sich meistens um Sectionhiker handelte. Teilweise kam es gar zu Stau auf dem Trail. Wir trafen unter anderem ein Pärchen an welches wir zuletzt auf einem Campingplatz in der Castle Crags Wilderness nach Dunsmuir angetroffen haben. Am Abend haben wir dann das erste Mal in über 2 Wochen wieder gekocht und prompt spazierte währenddessen die Deutsche an unserem Zeltplatz vorbei, die wir das letzte Mal vor dem Forester Pass gesehen haben. Unglaublich!