04.02-10.02 Mondo Surf Village, Canggu

Statt um 7 Uhr morgens loszulaufen, liegen/sitzen wir nun jeden Morgen und Abend ausgestreckt oder im Schneidersitz auf einer Yogamatte. Wir lauschen den Worten unserer Yogalehrerin unter einem mit Stroh überdachten Pavillon. AC69926F-7223-4805-9622-F9C328B54328Danach gehts los mit teilweise körperlichen Verrenkungen die es in sich haben. Bei Demi zahlt sich der jahrelange Balletunterricht sichtbar aus. Ihre Beweglichkeit ist unglaublich. Erstaunlicherweise gewöhnten wir uns schnell an die verschiedenen Yogatechniken wie z.B. Ashtanga, Hatha oder Chi. Kurzum, angestrebt wird bei Yoga eine verbesserte Vitalität und gleichzeitig eine Haltung der inneren Gelassenheit. Das schadet sicherlich nicht:-)

Anschliessend wird jeweils gefrühstückt. Wir hatten jeden Morgen die Qual der Wahl zwischen Früchte Bowls, Käsetoast, Pancakes oder Eier mit Speck.88CD5834-770D-4473-A1B2-D5AF28B10723

Da sich unser Resort ein wenig abseits des Strandes befand, waren die Surflehrer gleichzeitig unsere Taxichauffeure ans Meer. Die Hinfahrt durch das unglaubliche Strassenlabyrinth war ja schon ein Highlight für sich. Für uns Schweizer wären solch enge kurvige Strassen undenkbar. Die Gassen durch enge Häuserschluchten werden gleichzeitig von Scooter, freilaufenden Hunden und Fussgängern genutzt.

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Während Demi draussen im Meer auf die perfekte Welle wartete, watete ich im Salzwasser hin und her. Meine Füsse erholten sich bereits in den ersten Tagen sehr gut, jedenfalls fühlten sich diese wieder wie Füsse an. 97DFAEE9-C676-42E2-AD3D-F791231775387007F3E0-61E5-4694-8EE1-5828FEF0B8D0

ADE67793-CE2D-4DCB-9C17-E07F42855545Jeden Abend organiserten wir uns einen Fahrer und klapperten Demi‘s „Instagram Foodlist“ ab. Das Essen in Bali ist einfach unglaublich gut und meistens auch noch äusserst gesund.

 

Mitte Woche entschlossen wir uns für einen Tag einen Fahrer zu mieten und in der näheren Umgebung Sehenswürdigkeiten anzuschauen. Da durften natürlich Tempelbesichtungen nicht fehlen. Bei dem ersten Tempel waren wir am Eingang über die Regel, dass der Zutritt für Frauen während Ihrer Menstruation  verboten sei, dann doch etwas erstaunt. Wir bekamen einen Sarong (langer Rock) umgelegt. Die meisten Balinesen bekennen sich zur Hindu- Dharma – Religion der baliniesischen Glaubensform des Hinduismus.

Was auch auffallend in Bali ist, sind die unzähligen kleinen Schalen die überrall vor den Häusern, Läden in Autos usw. stehen. Es sind meist aus Palmblättern geflochtene kleine Körbchen und enthalten Blumen, Salz, kleingehackte Früchte, Gewürze u.v.m. Diese Opfergaben sind ein tägliches Ritual. Im Gegenzug erwarten die Menschen natürlich Schutz und eine reiche Ernte.9BB47E67-9B78-4891-98BC-EF98E8EB4675

Ebenfalls besuchten wir das Städtchen Ubud im Hochland von Bali. Ubud ist als Zentrum für traditionelles Handwerk und Tanz bekannt. Ubuds Restaurant-Szene ist absolut einzigartig. Unzählige kleine Restaurants mit ausgefallener Einrichtung und nicht alltäglicher Küche. Wir waren uns einig, dass wir nächste Woche, vor unsere Rückreise nach Neuseeland nochmals nach Ubud zurückkehren werden.

Die Tage flogen nur so dahin, jeden Abend bot sich uns ein Farbspektakel am Himmel zum niederknien.50E20404-CE97-46E2-9A6C-8733B808139E Ein Spektakel anderer Art bot sich uns jeweils mitten in der Nacht. Anfangs hatten wir den Verdacht das sich ein Vogel in unserer Klimanlage eingenistet hatte. Das laute Gekreische war beängstigend. Bis uns mitgeteilt wurde, das diese Geräusche von den Geckos verursacht werden. Geckos gibt es sehr viele in Bali und die männlichen Geckos sind kleine Schreihälse. Da wir in unserem Appartement einige Geckos als Mitbewohner hatten wurden wir nächtlich von diesen Gesellen unterhalten. Aber ansonsten waren sie nette Mitbewohner vor denen wirklich niemand Angst haben muss.

In dieser Woche absolvierte Demi mit zwei anderen Gästen auch noch einen Ausflug auf den Mount Batur. Morgens um 2.30 Uhr gings los. Der Mount Batur ist der höchste Vulkankrater Balis. Bei der Rückreise gönnten Sie sich noch eine Pause in einer natürlichen heissen Quelle.

Die 7 Tage im Mondo Resort vergingen rasend schnell. Wir können uns beide gut vorstellen, dass wir das Yoga- Training als Ausgleich zu unseren Ausdauersportarten in der Schweiz fortsetzen werden. Meine Füsse fühlen sich wieder gut an. Ziel erreicht!

Nun gehts für die nächsten Tagen nach Kuta in ein Beach Hotel.

 

 

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