26.03 Raglan-Auckland-Whangarei

Leider haben wir heute Morgen den Sonnenaufgang verpasst. 2D916980-90AE-4AD1-9694-833CE43B1963Trotzdem genossen wir unser Frühstück mit fantastischer Aussicht. 07197289-3631-4392-92CD-B3405A9B6A99Danach unternahmen wir einen Strandwalk und beobachteten die unzähligeen Surfer die sich Wellenreiten übten.

Der Strand war die reiste Kunstgalerie…

Weiter gings Richtung Auckland wo wir mitten in der Stadt eine Parkmöglichkeit suchten und dann auch fanden, jedoch mussten wir bei den Preisen zweimal hinsehen um sie zu glauben. Wir bezahlten für eine Parkdauer von 2h happige 28 Dollar! Wir schworen uns diese Zeit voll auszukosten. Der erste Halt führte uns zur bekannten Giapo Gelateria. Der Laden brüstet sich damit das Eiserlebnis zu revolutionieren. Das lief dann in etwa so ab: Man kommt rein und wird erst einmal herzlich begrüsst, von Eiscreme noch keine Spur. Dann wird man an einen Tresen geführt an welchem einem ein Menu vorgesetzt wird. Man hat die Auswahl zwischen 7 Sorten Eis, zudem gibt es durchs Band ausgefallen Arten der Präsentation. Schlussendlich ist das Glacé dann mehr Kunstwerk als Nahrungsmittel. Bevor man sich aber für eine Sorte entscheidet, wird erst durch alle Sorten hindurch probiert, das gehört zum Erlebnis dazu. Hinterher hat man eigentlich schon genug gegessen und könnte glatt wieder gehen. Doch das geht ja nicht und wir entschieden uns dann für das Eis im Maori- Brotteig (Mama) und eines, in einer mit Himbeeren und weisser Schokolade überzogenen Waffel (ich). AA8CEC5D-2796-4AC5-8B32-8AD9AD7F04CDEs war extrem köstlich und verschaffte uns einen zünftigen Zuckerflash, sodass wir danach praktisch aus dem Lokal schwebten. Den Rest unserer zwei Stunden verbrachten wir mit ziellosem Erkunden der Innenstadt.

Wir werden in wenigen Tagen noch einmal zurückkehren und hatten deshalb keinen Stress. Unsere Übernachtungsmöglichkeit suchten wir uns ein wenig ausserhalb der Stadt in Richtung Norden. Wir ergatterten den letzten der drei Freedomcamping Spots bei einem kleinen Park. Morgen wollen wir erst den Park erkunden und dann die 150km bis nach Cape Reinga fahren.

25.03 Inglewood-Waitomo Glowworm Caves- Raglan

Unser Tagesziel war die Waitomo Glühwürmchen Höhle, da das Wetter miserabel war passte dies ganz gut. Die Fahrt dorthin war jedoch recht lange und darum legten wir unterwegs bei einem kleinen Café eine Pause ein. Dort genossen wir den bisher besten Bananen Smoothie den wir beide je gehabt haben. Wir erfuhren, dass in dieser Gegend viele Szenen der Hobbit Triologie gefilmt wurden. Das erklärte dann auch den Besucherandrang auf dieses Örtchen. Zwei Stunden später waren wir wieder auf der Strasse und unterwegs zur Höhle. Es war schon immer ein Traum von mir einmal Glühwürmchen zu sehen und ich freute mich sehr darauf! Wir buchten eine 45 minütige Tour durch die Höhle, wobei wir 2/3 zu Fuss und 1/3 per Boot erkundeten. Im ersten Teil bestaunten wir die rieseigen Stalaktiten und Stalagmiten die sich in der Höhle geformt hatten und arbeiteten uns bis zu 50 Meter unter die Erdoberfläche vor. Unten angelangt bestiegen wir ein Boot welches uns zu den Glühwürmchen bringen sollte. E9AEE499-EC59-4463-A82A-0B6AD72CABF8Es war stockdunkel und wenn man nach oben blickte konnte man tausende kleine, blaue Punkte ausmachen. Es wirkte magisch und so als wäre man in eine andere Galaxie gereist. Leider durften wir drinnen keine Fotos machen, um die Glühwürmchen nicht zu stören. Doch die Fotos die man online dazu findet sind ziemlich akkurat, auch wenn sie total bearbeitet wirken mögen. Nach diesem unglaublichen Erlebnis fuhren wir weiter nach Hamilton. 628EFBAE-FFF3-4EB2-BD3D-637D19280E14Dort kauften wir fürs Abendessen ein und begannen uns nach einem Schlafplatz umzusehen. Dies gestaltete sich schwierig. Wir fuhren erst zu einem Park etwas ausserhalb der Stadt. Doch leider stellte sich heraus, dass dieser 30min vor Sonnenuntergang schliesst. Wir entschieden uns trotzdem zu einem Spaziergang durch die Grünanlage und wurden von hunderten von Hähnen überrascht. Deren gekrähe war nicht zu überhören und wir wunderten uns weshalb es in einem öffentlichen Park soviele dieser Tiere gibt…

Als wir wieder auf dem Parkplatz waren kamen wir mit einer Joggerin ins Gespräch. Sie erklärte uns, dass Menschen seit Jahren ihre Hähne und teilweise auch Hühner hier aussetzen wenn sie keine Verwendung mehr für die Tiere finden. Es sei mittlerweile ein riesen Problem und eine richtige Plage, aber die Behörden tun nichts dagegen. Sie jogge regelmässig hier und füttere die Tiere manchmal, da sich hier sonst niemand um sie kümmere. Andere Spaziergänger legen sogar Giftfallen und wieder andere kämen her und packen an Weihnachten 1-2 Vögel ein um ein Festmahl aus ihnen zuzubereiten. Ganz schön schräg die Probleme die hier in NZ aufkommen…

Es zog uns noch über 70km weiter  bis nach Raglan, wo wir dann endlich fündig wurden. Eigentlich traf sich das ganz gut, denn wir hatten schon einiges von Raglan gehört, der Ort ist für seine Surfkultur bekannt.606EAEC4-B949-4447-A432-1DBFB11E732F

24.03 Whanganui-New Plymouth- Inglewood

Nach einer eher kurzen aber durchaus ruhigen Nacht in einem Hinterhof in Whanganui, fuhren wir Richtung New Plymouth los.07646A08-95BF-4D76-942A-EA9A07BFB99B

Dort angekommen genossen wir bei strahlendem Sommerwetter das Meer.7637E95B-C33B-4752-B0DB-CE1185904697 Danach zog es uns ins Aussenpool um unsere Schwimm-Trainingseinheit zu absolvieren. Die Schwimmanlagen in Neuseeland unterscheiden sich in so einigem zu den unserigen in der Schweiz. Es ist üblich mit Strassenschuhen und in Alltagskleider quer durchs Schwimmbad zu laufen. Zum Trinken und Essen stehen Tische und Stühle zwischen den einzelnen Pools. Heute zum Beispiel habe ich gesehen wie ein Triathlet sein Rennrad ans Langstrecken Pool schob sich dort umzog und seine Schwimmeinheit absolvierte. Das wäre bei uns undenkbar…E1448A49-7AD1-4217-B466-7744B608CD6E

Am frühen Abend entschieden wir uns wieder einmal ins Kino zu gehen. Der neuseeländiche Film war dann doch etwas speziell. Danach fuhren wir weiter nach Inglewood wo wir nächtigten.

Morgen gehts zu den Glowworm Caves. Die Waitomo Caves befinden sich im südlichen Waitomo District der Nordinsel von Neuseeland, am Te Araroa Trail.  Die Waitomo Cave ist berühmt für ihre vielzähligen, blau leuchtenden Glühwürmchen. Dabei handelt es sich um durchsichtige wurmförmige Pilzmückenlarven, die von der Decke der Höhle hängen. Diese lassen lange klebrige Fäden herunterhängen. Durch das bläuliche Licht werden Insekten angelockt, die sich in den Fäden verfangen. die Larve holt den Faden mit der Beute anschliessend ein und verspeist sie. Demi wollte das unbedingt einmal in ihrem Leben sehen.7B478B27-FA40-4EBD-95E7-76D83DBA7FCE.jpeg

21.03 – 23.03 Whanganui River

Wir hatten uns für die nächsten 3 Tage ein Kanu gemietet, obwohl wir beide keine Ahnung haben ob wir flussfest sind. Abenteuer haben schliesslich noch keinem geschadet. Wir bestiegen um 08:00 Uhr zusammen mit einer 5 köpfigen amerkianischen Familie den Minivan der uns an den Fluss bringen sollte. Unterwegs erfuhren wir, dass die Familie zu Fuss unterwegs ist und auch Teile des Te Araroa gewandert ist. Am Whanganui angekommen erhielten wir noch einige Sicherheitshinweise und dann gings los. CFBE954C-0269-4D62-8616-75C9A0CC5DDEAFF78B2B-F2A5-4ED3-B315-1AF94451733CMama und ich hatten zum Glück relativ schnell den Dreh raus und manövrierten unser Boot relativ graziös um die ersten Hindernisse. Die Familie, die in zwei Kanus unterwegs war, sind etwas vor uns gestartet und wir fanden beide Boote kurz nach dem Ablegen auf Abwegen vor. Wir sahen sie jedenfalls nicht mehr. Wir genossen den ersten Tag auf dem Fluss bei Prachtwetter. Die berüchtigten Rapids, also die Stromschnellen, brachten Abwechslung ins ansonsten strapaziöse Paddeln. Da der Wasserstand recht tief ist mussten wir um einiges mehr Paddeln als sonst. Nach gut 7h erreichten wir den ersten Campingplatz. Dieser war sehr schön gelegen inmitten des Urwalds der den Fluss umgibt. 1329DA7D-45F9-486D-AB54-EB725183E489Generell erinnert die Landschaft hier stark an Szenen aus Jurassic Park und wir rechneten manchmal fest damit hinter der nächsten Flussbiegung einem Dinosaurier zu begegnen. Am zweiten Tag sichteten wir dann tatsächlich wilde Tiere, jedoch weder Dinosaurier noch sonstige gefährliche Lebewesen sondern wilde Ziegen und kurz darauf noch Gänse und Schweine.

Jawohl die wildesten Tiere die man in Neuseeland antreffen kann sind wirklich solche die bei uns auf jedem Bauernhof anzutreffen sind, wer hätte das gedacht! Das Wetter an Tag zwei war wieder wunderbar. Am Morgen noch neblig und mystisch, am Nachmittag sonnig und warm. D284241C-65F5-4DEC-8CCE-D31A6C95BED2E18BD94A-F60F-4823-9098-7C7B242379FBAuch an diesem Tag meisterten wir die Rapids wieder ohne mit dem Boden des Flusses Bekanntschaft zu machen. Wir stellten fest, dass eine solche Flussreise die optimale Beziehungsprobe wäre. Wenn man 3 Tage eingepfercht auf einem Kanu übersteht, auf dem Kommunikation das A und O des Erfolges ist, dann sollte man Alles gemeinsam schaffen. Für mich steht jedenfalls fest, bevor Familie ein Thema ist, muss mein Zukünftiger ersteinmal ein paar Tage auf dem Fluss mit mir durchstehen.

Der Campingplatz an Tag zwei lag auf dem Land eines Maori Stammes und wir wurden dort herzlich von Boy empfangen. Er servierte uns Tee, Kaffee und Kekse und wir fühlten uns wie zu Hause. Als gegen den Abend alle Camper eingetroffen waren, folgte ein maorisches Begrüssungsritual an welchem die Gäste „Opfergaben“ überbrachten. Uns dämmerte schnell, dass die Snacks bei unser Ankunft wohl die Opfergaben der gestrigen Besucher waren. Das hat Boy aber clever eingefädelt dachten wir uns…BF820CF9-BC42-4884-8487-62BAB55582FD

Der letzte Tag im Kanu sollte eigentlich nur 4h dauern, doch aufgrund des Wasserstandes hatte der Fluss praktisch keinen Zug und wir mussten paddeln was das Zeug hält. Zudem standen am letzten Tag die angeblich gefährlichsten Rapids der ganzen Reise an. Das mussten wir schnell einsehen, als bei der ersten grösseren Rapid die Boote vor und nach uns reihenweise umkippten und die Paddler ins kühle Nass bugsierten. Da wir uns das ersparen wollten, entschieden wir bei zwei Rapids das Boot in seichtere Gewässer zu lenken und es um die Rapids herum zu ziehen. Immer wieder kam ich mir auf dieser Reise vor wie bei den Piraten von Batavia im Europa Park. Wir hatten sehr viel Spass und waren fast etwas traurig als wir am dritten Tag nach 5 Stunden paddeln den Anlegesteg erreichten. Für uns steht fest: Das war nicht das letzte Mal!

Um 14:00 Uhr wurden wir vom Fluss zurück zu unserem Auto transportiert. Auf dem Campingplatz duschten wir noch und wuschen unsere Wäsche.

Da wir am nächsten Tag nach New Plymouth wollten, entschieden wir uns die Nacht auf halber Strecke  in Whanganui zu verbringen. Als wir uns dort nach einem Restaurant umschauten, entdeckte Mama per Zufall ein Plakat welches auf eine Veranstaltung hinwies. Wir hatten Glück, das Datum verwies auf heute. Wir machten uns kurzerhand auf den Weg zur angegebenen Location und fanden uns in einer klassischen Sportsbar mit angeschlossenem Restaurant wieder. Da wir ausser einem Apfel noch nichts gegessen hatten, setzten wir uns erst ins Restaurant. Nachdem wir eine Stunde auf unsere Mahlzeit gewartet hatten, schlangen wir das Essen herunter und machten uns auf in die Sportsbar. Es waren Elvis und Joe Cocker angekündigt! Wir waren weit und breit die einzigen Touristen, aber wir fanden schnell Anschluss. Die Neuseeländer sind wirklich ein äusserst freundliches Völkchen! Elvis und Joe lieferten eine fantastische Show ab und es wurde ausgelassen das Tanzbein geschwungen.

Wir amüsierten uns prächtig! Der Inhaber der Location bot uns sogar an im Eventraum unser Nachtlager aufzuschlagen, als er erfuhr, dass wir im Auto lebten. Wir lehnten dankend ab, denn wir fühlen uns recht wohl im Auto, doch waren echt verblüfft ab soviel Gastfreundschaft. Da können wir uns echt eine grosse Scheibe davon abschneiden!

20.03 Wellington-Whanganui-Raetihi

Nach einer traumhaften Nacht verliessen wir vorerst Wellington und fuhren stadtauswärts. Bereits während wir noch auf dem Te Araroa Trail unterwegs waren, planten wir auf der Nordinsel eine mehrtägige Kanufahrt auf dem Whanganui River ein. Damit wollten wir das Roadwalking umgehen. Dieses Abenteuer wollten wir uns nicht entgehen lassen. So organisierten wir heute in Whanganui eine 3-tägige Kanufahrt die wir morgen starten werden.

Danach fuhren wir weiter in hügliges, kurvenreiches Gebirge nach Raetihi. D7496C97-120E-4FEE-A2E7-FFF545E5DA85Beim Kanuverleih bekamen wir schon mal wasserdichte Behälter um unser Zelt, die Schlafsäcke, Kleider und Esswaren einzupacken.D56A46C2-537A-4706-A2A2-B8342A7FEA1D

36FDEDBF-8029-48E4-B592-E9D4AAB43FF0Ebenfalls wurden wir über die notwendigen Sicherheitsvorkehrungen sowie korrektes Verhalten bei Stromschnellen informiert. Der Abschnitt den wir mit dem Kanu absolvieren werden, ist anscheinend ziemlich fern von jeglicher Zivilisation. Mit Handyempfang ist demzufolge, sollte ein Notfall eintreten, nicht zu rechnen. Nun wude es definitiv Zeit meinen „Spot“ mit neuen Batterien zu bestücken. Man weiss ja nie…

Wir sind freudig gespannt was uns in den nächsten drei Tagen erwartet.

19.03 Wellington

Heute war unser letzter Tag in Wellington und wir checkten bereits um 9 Uhr aus unserem Zimmer im Hostel aus und machten uns auf den Weg zum Flughafen. Dort wollten wir unseren fahrbaren Untersatz für die Nordinsel entgegennehmen. Nachdem dies erledigt war, fuhren wir wieder in die Innenstadt um den Tag dort zu verbringen, denn am Abend waren wir noch bei Bekannten zum Abendessen eingeladen. Wir parkierten unser Auto beim Schwimmbad direkt am Strand und setzten uns erst einmal ein paar Minuten hin um die Sonne zu geniessen. Danach gings ab in den Pool um ein paar Runden zu absolvieren und uns ein wenig auszupowern. Frisch geduscht legten wir uns später noch einmal an den Strand um uns und unsere Schwimmsachen zu trocknen und überlegten was wir wohl die nächsten Tage so tun werden, es gibt soviele Möglichkeiten. Am frühen Nachmittag zog es uns noch einmal in die Stadt um ein Gelato zu geniessen und  ein wenig den Läden nachzugehen.

Um 18:00 Uhr wurde es dann Zeit uns auf den Weg zu unseren Gastgebern zu machen. Diese kennt Mama über Esther, ihre Cousine. Wir wurden herzlichst empfangen und fein bekocht. D2634338-2C5A-4CAA-83CB-4002C6A38019Auch an Reisetipps mangelte es nicht. 74D8CC9C-1704-4234-8F0F-FBE74C93093DZu Ende des Abends wurden wir sogar eingeladen über Nacht in ihrer Airbnb Wohnung im unteren Teil des Hauses zu bleiben! Nach endlosen Nächten die wir entweder im Auto oder in Mehrbettzimmern mit schnarchenden Zeitgenossen verbracht hatten erschien dieses Angebot wie Geburtstag und Weihnachten an einem Tag. Wir nahmen dankend an und wurden mit einer grosszügigen Wohnung mit drei Schlafzimmern überrascht. Da wir nicht zuviele Umstände bereiten wollten, nahmen wir nur ein Zimmer in Beschlag und teilten uns das Bett. Ich kann mich nicht erinnern, wann wir das letzte Mal eine solch ruhige Nacht hatten! Unsere Gastgeber luden uns gar ein am Ende unseres Aufenthalts auf der Nordinsel nocheinmal ein paar Tage bei ihnen zu verbringen. Darauf freuen wir uns sehr!

18.03 Wellington

Gut gelaunt und voller Tatendrang starteten wir in den Tag.B6DBB865-B3C2-4AC5-A6EB-A9D4B580C4B2 Ich wollte heute unbedingt auf den Hausberg Mt Viktoria. Von dort oben soll man eine einmalige Aussicht auf Wellington erhalten. Demi wollte nochmals die Stadt unsicher machen und anschliessend joggen gehen. So kam es doch tatsächlich, dass sich unsere Wege für ein paar Stunden trennten😉

Ich lief also Richtung Anstieg zum Hügel los. D23FE2FA-13E5-4541-8CB3-776DECCBE335Die Häuser am Stadtrand gefielen mir äusserst gut. Auffallend war, dass die meisten Häuser mit grossflächigen Fensterelementen ausgestattet waren. Ist auch verständlich bei diesen Aussichten.3E493350-38F5-427B-BE01-B30D41B95CE2

Oben angekommen lud der Rundumblick zum Verweilen ein.52A99639-814B-4AC1-9F6F-7BF7C329702B457D1248-8CD5-4169-A192-1393C27336B1

 

Der Weg war ebenfalls ein Bestandteil des Te Araroa Trails. D5AD7C3D-F328-440B-A97B-45BE28630EF6Der Rückweg in die Stadt nahm ich auf der anderen Seite des Hügels in Angriff.8D76A3F4-7B42-4506-AAA0-04DDF0DD1D06 So kam ich direkt am Strand vorbei.EA59864C-0F59-4F51-B836-F81AC8469FFF Da ich mein Schwimmzeug dabei hatte ging ich noch eine Runde Schwimmen. Kaum machte ich es mir bequem stand Demi vor mir. Sie hatte den Hügel joggend absolviert.

Wir kauften uns feine Salate und Sushi,  setzten uns bei immer noch sehr angenehmer Temperatur ans Meer und genossen unser Z‘nacht.D1B6574C-5423-41ED-AE5F-18DD2EC033C7

 

 

17.03 Wellington

Als wir um 9 Uhr vors Hotel traten war der Himmel noch bewölkt und die Luft recht kühl. Wir schlenderten entlang Courtney Place auf der Suche nach einem Café in dem wir unser Frühstück zu uns nehmen konnten. Auf der Cuba Street wurden wir fündig.

Das Lokal war im schlichten mediterranen Stil gehalten und das Essen war köstlich. Danach liessen wir uns ein wenig durch die Gassen treiben und schauten uns die kleinen schönen Boutiquen an.FBD436B5-DBDA-412F-87DA-BEB887461518

Irgendwann waren wir am Hafen angekommen und schlugen den Weg zum Museum Te Papa ein, welches ich unbedingt besichtigen wollte. Das Te Papa ist das Nationalmuseum Neuseelands und geht auf die Entstehungsgeschichte, die Maori und die Immigration der Europäer ein. Unser gut 2 stündiger Besuch genügte für knapp die Hälfte der Ausstellung… Es war toll endlich etwas über dieses noch so junge Land zu lernen.

Danach genossen wir ein Eis und schlenderten noch einmal ein wenig durch die Stadt.

Beim Hostel angelangt legten wir ein kurze Pause ein und ruhten uns aus. Zu dieser Zeit zog eine junge Schweizerin in unser 4 Bettzimmer ein und wir kamen mit ihr ins Gespräch. Lustigerweise hat auch sie gerade ihren Bachelor in den Kulturwissenschaften abgeschlossen und hat sich jetzt eine einmonatige Auszeit in Neuseeland genommen.  Wir luden Sie ein mit uns zum Abendessen zu kommen und zu dritt machten wir uns auf zum Asiaten um die Ecke. Wir lieben diese Stadt mit jeder Stunde mehr!

16.03 Blenheim – Picton – Wellington

Nun war es also so weit, heute gings mit der Fähre auf die Nordinsel. Zwischen Picton und Wellington liegen 103 km und 3.5 Std Fahrt mit der Fähre.

Wir wurden heute Morgen beide überrascht von Whats App Nachrichten aus der Schweiz. Von wegen gehts euch gut seid ihr noch in Christchurch? …

Nie und nimmer hätten wir mit solch einer Greueltat hier in Neuseeland gerechnet. Wir haben Christchurch als multikulturelle, trendige Stadt wahrgenommen. Wir fühlten uns in jeder Situation wohl und sicher. Die Solidarität in Neuseeland ist sehr gross.

Um etwas nach 10 Uhr verliessen wir den Hafen von Picton und steuerten mit unserer Fähre Richtung Norden.

Die Ūberfahrt gestaltete sich abwechslungsreich und sehr windig.0842EE49-6187-49AE-8716-1E80FDA6EC08Noch lange fuhr die Fähre zwischen den Gebirgsketten der Marlborough Sounds bevors aufs offene Meer ging. C0FCBA45-3D0F-407B-8382-5D5A4C059612Aber schon da, sichteten wir fern am Horizont die Nordinsel. 81126511-B274-4325-87BC-3E89CB9C1619Je mehr wir uns an Wellington näherten desto umtriebiger wurde es auf dem Wasser. Für die vielen Segelschiffe schien es hier, bei ziemlich starkem Wind, das reinste Vergnügen zu sein.640555C1-0BB0-4D3F-A808-6DAFF4EB702C

Die Stadt Wellington zeigt sich auf den ersten Blick eingebettet in einer hügligen und grünen Landschaft äusserst sympathisch.

Das änderte sich auch nicht als wir unsere erste Runde in der Innenstadt und am Pier drehten.

15.03 Blenheim – Blenheim

Unser letzter Tag auf der Südinsel startete mit einem Besuch zum Sportzentrum. Mama ging noch einmal ins Schwimmbad und mich zog es ins Gym. 3FDFE778-DA38-4905-86F7-05BC51E7A5A65040ED01-DCF8-4DE9-B65F-19CFF343D7DAWir konnten uns beide so richtig auspowern und waren danach bereit fürs Frühstück. Wir setzten uns ins erst beste Café mit Wlan und genossen zu unserer Überraschung den besten Smoothie den wir je hatten, sowie eine superfeine Gemüsebowl. 98BD483E-2BD9-470B-8D3E-4657E4D2F332Wir schrieben am Blog, lasen Zeitung und luden unsere ekektronischen Geräte auf. Wir verbrachten ca. zwei Stunden in dem Café bevor wir nach Picton weiterfuhren.D627B05E-935B-4D50-BE55-52F296975ADC Wir mussten heute unbedingt noch die Überfahrt auf die Nordinsel für morgen regeln. Nachdem dies erledigt war legten wir uns noch etwas in die Sonne. 78757599-9CD5-430D-9E75-DE4EF4B3E45B