21.05.2019 neben der Strasse-Navajo Reservat

Tag 10: 107km

Als wir um 7 Uhr aus dem Zelt krabbelten, war es bitterkalt und wir waren hundemüde. Wir hatten eine schlaflose Nacht, denn der Wind fegte erbarmungslos über unser Zelt. Dennoch schwangen wir uns gutes Mutes auf unsere Räder und radelten los.D3C9D53C-013A-4332-8D7D-6723463D3F15 Der Wind war immer noch sehr stark und die Strasse führte uns über unendliche Hügel. Nach jeder Hügelkette folgte die nächste und so ging es über Stunden. Irgendwann fuhren wir durch Hospah, ein Ort der aus 5 Gebäuden und einer Kirche bestand. Wir hielten an und assen auf den Stufen der Kirche eine Banane. Danach gings weiter durch endlose Weiten. Es wurde während des Tages zwar etwas wärmer, doch blieb uns der starke Wind erhalten. Nach 65 km erreichten wir eine Tankstelle mitten im Navajo Reservat. Weit und breit die einzigen Touris, setzten wir uns in den angrenzenden Waschsalon um etwas zu Mittag zu essen.5F4CC0BD-D1FF-4348-8D23-6B92AAEBF59D Ursprünglich war dies unser heutiges Tagesziel, doch es war erst 13 Uhr und wir fühlten uns gut. Deshalb setzten wir uns wieder auf unsere Fahrräder und fuhren weiter. Der Himmel  verdunkelte sich zusehends und die ersten Schneeflocken fielen uns ins Gesicht. Doch glücklicherweise war dies nur ein kurzes Intermezzo jedoch blieb das Wetter für den Rest des Tages unstet.

In einer der wenigen Abfahrten merkte ich, dass mit meinem Vorderrad etwas nicht stimmte und hielt an. Tatsächlich hatte ich wieder einen Platten eingefangen. 5CDFC2F1-E875-486E-850E-87A36E450FA1Diesmal ging die Auswechslung des Schlauches um einiges zügiger😊

Nach weiteren 40 km erreichten wir in einem Tal wieder eine Tankstelle und legten nochmals einen kurzen Stopp ein. Drinnen fragten wir ob es in der Nähe einen sicheren Ort gäbe an dem wir unser Zelt aufstellen könnten. Der Herr erklärte uns, dass es in dieser Gegend vor allem Nachts nicht sonderlich sicher sei. Wir fuhren daraufhin noch ca. 5 km weiter, doch nach 107 km waren wir langsam ziemlich erschöpft. Glücklicherweise bot uns ein netter Anwohner an bei ihm vor dem Grundstück unser Zelt aufzuschlagen. Er würde ein Auge auf uns haben, meinte er. Wir nahmen dankend an und errichteten unser Nachtlager in einem kleinen Canyon bei seinem Anwesen.3671BDF4-7FFF-40F8-8335-FEC94619F077

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